WANDMALEREI AM ILTISBUNKER KIEL IN GAARDEN
1987-1989, Shahin Charmi

WANDMALEREI AM ILTISBUNKER KIEL IN GAARDEN 1987-1989, Shahin Charmi

WANDMALEREI AM ILTISBUNKER KIEL IN GAARDEN
1987-1989, Shahin Charmi


Videodokumentation

Die Videobeiträge zeigen die zwischenparteiliche und ideologische Auseinandersetzung 1989 um den Entwurf "Revolution und Krieg" für das Wandgemälde am ehemaligen Kriegsbunker in Kiel-Gaarden. Ein damaliger CDU-Vertreter erbringt den Vorwurf, hier solle SPD-Geschichte einseitig dargestellt werden. Als "sozialistischen Realismus a la Moskau oder Ost-Berlin" hat der Fraktionsvorsitzende den Entwurf bezeichnet, für den sich der Kunstbeirat der Stadt entschieden hatte.
Auszüge aus der öffentlichen Sitzung des Gaardener Ortsbeirates am 7. Juli 1989 zeigen die Diskussionen um den Entwurf. Seitens der CDU heißt es da, die Bemalung des Iltisbunkers sei nicht "gaardenbezogen" und für Gaarden nicht geeignet. Dies wird von den anwesenden Ortsbeiratsmitgliedern und Gaardenern, die die Schrecken des Krieges erlebt haben, widerlegt.
Fast ein Jahr nach der Fertigstellung des Werkes wurde die Diskussion neu eröffnet. Die Grüne Frauenfraktion stellte fest, das Gemälde sei "frauenfeindlich" und werteten die Frauenkörper als "diskriminieren und belästigend". Mit der erfolglosen Forderung zur Umgestaltung des Wandgemäldes brachten sie das Thema 1990 in öffentliche Sondersitzungen des Kulturbeirates und Kulturausschusses.
Nach nun 25 Jahren schildert der ehemalige Stadtpräsident Rolf Johanning am 30. Mai 2015 bei ?Gaarden Transmedial? im Bezug auf die Wiederherstellung des Werkes rückblickend die politischen Reaktionen auf das Wandgemälde.

REVOLUTION UND KRIEG

WANDMALEREI AM ILTISBUNKER KIEL IN GAARDEN
1987-1989, Shahin Charmi

Videodokumentation



Die Videobeiträge zeigen die zwischenparteiliche und ideologische Auseinandersetzung 1989 um den Entwurf "Revolution und Krieg" für das Wandgemälde am Iltisbunker in Kiel-Gaarden.

  • Ein damaliger CDU-Vertreter erbringt den Vorwurf, hier solle SPD-Geschichte einseitig dargestellt werden und bezeichnete den Entwurf als "sozialistischen Realismus a la Moskau oder Ost-Berlin". Der damalige Fraktionsvorsitzende befürwortete stattdessen eine Fördelandschaft auf der Bunkerfassade. SH-Magazin, NDR, 1989.

  • Auszüge aus der öffentlichen Sitzung des Gaardener Ortsbeirates am 7. Juli 1989 zeigen die Diskussionen um den Entwurf. Seitens der CDU heißt es hier, die Bemalung des Iltisbunkers sei nicht "gaardenbezogen" und für Gaarden nicht geeignet. Dies wird von den anwesenden Ortsbeiratsmitgliedern als auch von Gaardenern, die die Schrecken des Krieges erlebt haben, widerlegt.

  • Der ehemalige Stadtpräsident Rolf Johanning schildert am 30. Mai 2015 bei "Gaarden Transmedial" im Bezug auf die Wiederherstellung des Werkes rückblickend die politischen Reaktionen auf das Wandgemälde.